Über uns

Die Sokratiker ist ein Projekt, das inmitten des Lockdowns wegen der Pandemie im März 2020 geboren wurde, um mit wissenschaftlichen/philosophischen Publikationen und Beiträgen eine Plattform zu schaffen und verschiedene Themen aus Philosophie, Politik und Literatur zu hinterfragen. 

Wir haben uns den Namen „die Sokratiker“ ausgesucht, da wir uns als Studenten der Philosophie in der Tradition des Sokrates wiederfinden; das bedeutet, dass wir uns dem genauen Hinterfragen und der Kritik unzureichender Definitionen und vermeintlicher Selbstverständlichkeiten verpflichtet fühlen, um unter anderem in unseren Veröffentlichungen auf gewisse Missstände in der Gesellschaft hinzuweisen. Ganz im Sinne des Sokrates sollen dabei keine einfachen Sophismen befriedigen, sondern eine ernstgemeinte Suche nach der Wahrheit das Vorgehen prägen.

 

Gabriel Valdez kommt aus Argentinien und hat nach einem dreijährigen Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der RWTH Aachen in seinem Heimatland das Studium der Philosophie angefangen. Wieder in Deutschland studiert er seit 2019 Philosophie und Katholische Theologie an der Universität Bonn. Seine Hauptinteressengebiete sind die Studien der politischen Philosophie, Technik und Anthropologie. Seit 2020 beschäftigt er sich insbesondere mit der Philosophie Schopenhauers in Bezug auf die Musik Richard Wagners. Derzeit widmet er sich besonders der Philosophie und Theologie des Thomas von Aquin und versucht dabei nicht nur, die thomistischen Antworten auf aktuelle Fragen zu entdecken, sondern auch die Einheit von Glaube und Vernunft wiederzuentdecken.  

 


 

Thomas Engeland studiert Philosophie und Germanistik an der Universität Bonn. In stetem Interesse an der Frage, wie Ideen die Welt verändern, hat er großes Interesse an den Möglichkeiten und Grenzen der Aufklärung als Weg zur Bekämpfung von Unterdrückung und Ausbeutung. Sein philosophisches Interesse erstreckt sich systematisch vor allem auf den Zusammenhang zwischen Erkenntnistheorie, Metaphysik und Ethik und ist historisch breit gestreut zwischen neuzeitlichem Rationalismus, der nachkantischen Philosophie beispielsweise Hegels und Schellings, aber auch gegenwärtigen Debatten in der sogenannten „Analytischen Philosophie“ und im Zusammenhang Neuer Realismen.

 


 

Cedric Finian Röhrich wurde 2003 im pittoresken Kempen am ländlich geprägten Niederrhein geboren. Ab Herbst 2021 studiert er an der Universität Bonn. Durch sein politisches Engagement – außer- wie auch innerparteilich – beschäftigt ihn vor allem die Vernetzung zwischen Philosophie und politischem Handeln. Dabei interessiert ihn von großen Fragen der Methaphysik bis hin zum ethischen Handeln des Einzelnen eine große Bandbreite an Themen. Als jüngster Presbyter in der Evangelischen Kirchengemeinde Kerken sind es eben auch christliche Gedanken, die ihn bei ethischen Fragen begleiten. Röhrich ist seit 2019 Landesvorstandsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen Nordrhein-Westfalen. Seit Oktober 2020 ist er Bezirkssprecher von Amnesty International am Linken Niederrhein und setzt sich in dem Kontext für Menschenrechte ein. Er war vom Winter 2020 bis zum Sommer 2021 Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil). Zudem veröffentlichte er bereits Artikel in Zeitungen wie der Rheinischen Post, Beiträge beim Blog der Politischen Meinung der Konrad-Adenauer-Stiftung, wie auch eine Kurzgeschichte beim Buchverlag Kempen und drei Romane. 

 

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